Stadt wird Pflegemodellregion

Münster, 22. Januar 2020. Münster soll „Pflegemodellregion“ werden. Im Januar gab die Kommune im neuen Haushalt grünes Licht für die Förderung eines bundesweit einzigartigen Verbundprojekts für „Starke Pflege in Münster“ mit insgesamt 112.000 Euro, verteilt über zwei Jahre. Zu den Initiatoren gehören u.a. ASB, Caritas, Diakonie, das DRK, die Johanniter, private und kommunale Träger.
Die von Arbeitgebern, Bildungseinrichtungen und Arbeitsmarkt-Akteuren getragene Initiative „Starke Pflege in Münster – die Pflegemodellregion“ bringt aus eigenen Mitteln noch einmal die gleiche Summe auf, um arbeitsfähig zu sein. Gemeinsam sollen durch Kampagnen, Arbeitskreise sowie neue Veranstaltungs- und Kommunikationsformen positive Botschaften zur Pflege verbreitet werden.

Pressemitteilung (21.01.2020)

Die von Arbeitgebern, Bildungseinrichtungen und Arbeitsmarkt-Akteuren getragene Initiative „Starke Pflege in Münster – die Pflegemodellregion“ bringt aus eigenen Mitteln noch einmal die gleiche Summe auf, um arbeitsfähig zu sein. Gemeinsam sollen durch Kampagnen, Arbeitskreise sowie neue Veranstaltungs- und Kommunikationsformen positive Botschaften zur Pflege verbreitet werden.
Gemeinsam für eine moderne, selbstbewusste Pflege, die zeigt, was sie kann: 14 Träger und Unternehmen der Pflege und drei Bildungseinrichtungen mit insgesamt 7.000 Mitarbeitenden gehören zum Verbundprojekt „Starke Pflege in Münster – die Pflegemodellregion“. Zum Kickoff trafen sich die Akteure Mitte Januar im Friederike-Fliedner-Haus.

Starke Kommunikation

„Starke Pflege braucht starke Kommunikation“, sagt Thomas Risse, einer von zwei Koordinatoren des Projekts: „Wir suchen Pro-Pflege-Influencer für soziale Netzwerke, werden einen eigenen YouTube-Channel Pflege aufbauen, Podcasts entwickeln und Pflege-Slams veranstalten.“ Es geht darum, das Image der Pflege zu verbessern, die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu optimieren und auf diese Weise dauerhaft Pflegekräfte für die Pflege zu gewinnen.

Keine Zukunft ohne Pflege

„Ohne eine starke Pflege haben Städte heute keine Zukunft“, betont auch der Projektkoordinator Roland Weigel: „Pflege und Gesundheit sind die Wirtschafts- und Wachstumsmotoren der Moderne, auch in Münster Schon heute können unsere Träger gute Pflege und könnten noch viel mehr, wenn Modernisierungs- und Innovationsprozesse nicht durch Rahmenbedingungen behindert würden. Daran wollen wir in den nächsten zwei Jahren arbeiten.“

Fortsetzung der Kooperation

Zu Projektbeginn besteht der Verbund aus 14 Trägern und Unternehmen der Pflege und drei Bildungsträger, die insgesamt 7.000 Mitarbeitende in Münster beschäftigen. Die Arbeitgeber stammen aus verschiedenen Verbänden, ihre Trägerstrukturen repräsentieren die Vielfalt der Leistungsanbieter in Münster. Der Verbund hat bisher in der Fachkräfteinitiative „Starke Pflege in Münster“ zusammengearbeitet und setzt die Kooperation nun als Initiator und Träger des Projekts „Pflegemodellregion Münster“ über die nächsten zwei Jahre fort.

Übersicht der Projektteilnehmer:

Träger und Unternehmen

  • Alexianer Haus Heidhorn GmbH und Achatius Haus
  • Alloheim Senioren-Residenzen Zehnte GmbH & Co. KG – Residenz Aaseehof
  • Altenheim Friedrichsburg gGmbH
  • Altenzentrum Klarastift gGmbH
  • ASB Regionalverband Münsterland
  • Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft Münster mbH
  • Cohaus Vendt Stift
  • Diakonie Münster Stationäre Seniorendienste GmbH
  • Diakonissenmutterhaus Münster gGmbH
  • DKV-Residenz am Tibusplatz gGmbH
  • DRK Münster Gemeinnützige Pflege und Service GmbH
  • Evangelische Perthes-Stiftung
  • Haus Wilkinghege – Wirbelauer KG
  • Johanniter-Stift Münster

Bildungsträger

  • Bildungsinstitut Münster e.V.
  • Caritas Fortbildungsinstitut Münster
  • Johanniter-Akademie NRW, Campus Münster

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