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Diakonie Münster – Diakoniestation GmbH

Die Diakoniestation in Münster bietet Menschen im gesamten Stadtgebiet eine Vielzahl von ambulanten Hilfs- und Pflegeangeboten an. Zu den Angeboten zählen u.a. die pflegerische Versorgung, die medizinische Behandlungspflege, Beratungsangebote und hauswirtschaftliche Dienstleistungen. Gemeinsam mit der Praxis für Ergotherapie und den Wohngemeinschaften Schulstraße bietet die Diakoniestation weitere individuelle, ambulante Angebote an. Die Diakoniestation ist ein anerkannter palliativer Pflegedienst.

Anworten auf die wichtigsten Fragen

Fragezeichen Icon Wie werden neue Mitarbeitende ins Team integriert und wie arbeiten diese zusammen?

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„Wir müssen 500 Kundinnen und Kunden im Blick haben. Ich bin stolz, meinen Mitarbeitern vertrauen zu können, dass alle Kunden gut versorgt werden.“ (Susanne Middendorf, Leiterin der Diakoniestation Münster)

Unsere 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in drei Teams organisiert. Neue Mitarbeitende werden in der Dienstbesprechung vorgestellt. Sie erhalten zu Beginn eine Informationsmappe mit Einarbeitungsunterlagen, die die Diakonie Münster vorstellen und die Einrichtungen beschreiben. Um eine gute Einarbeitung sicherzustellen, führen wir Einarbeitungschecklisten. Außerdem gibt es für alle neuen Mitarbeitenden der Diakonie Münster Einführungstage. Das Unternehmen stellt sich vor, Mitarbeitende präsentieren sich und ihr Arbeitsfeld.

Einarbeitung on Tour

Die beste Einarbeitung erlebt man in der Tour und nicht beim Trockenschwimmen. Neue Kolleginnen und Kollegen fahren deshalb mit einer erfahrenen Pflegefachkraft in mehreren Touren mit. Erst einmal gilt es, Kontakt zu unseren Patienten aufzubauen und Sicherheit zu erlangen, um später gut alleine zurechtzukommen. Wir führen regelmäßige Reflexionsgespräche und erfragen, wie die neuen Kollegen die Einarbeitung erleben und ob es zu klärende Themen gibt. Ein enger Austausch und viel Zeit für die Einarbeitung sind uns sehr wichtig.

Wir planen Touren für neue Mitarbeitende so, dass man auch als Neuling alles gut bewältigen kann. Es ist uns wichtig, dass unsere Patienten ebenfalls auf neue Kolleginnen und Kollegen vorbereitet werden, und so berichten wir ihnen, wenn sie demnächst Besuch von einem neuen Mitarbeiter erhalten.

Mitarbeiter erhalten als Arbeitsmaterial ein MDA, mit dem die Tourenplanung und die Patienteninfos (z. B. Personendaten, Krankheitsbilder, Besonderheiten, Meldungen) abrufbar sind. Die Arbeitsplätze sind mit modernen IT-Geräten und Hilfsmitteln ausgestattet. Die Mitarbeitende fahren Smarts, die alle drei Jahre erneuert werden (natürlich mit Radio und Klimaanlage).

 „Ich fand es gut, dass ich einen Monatsplan bekam und gesagt bekommen habe, wann ich alleine fahre. Das gab mir Motivation und Sicherheit. Ich wurde hier nicht ins kalte Wasser geworfen.“ (Stephan Hieronymus, Pflegefachkraft)

Wir pflegen einen kollegialen, wertschätzenden Umgang miteinander. Die Hierarchien sind sehr flach. Im ambulanten Dienst ist man zwar allein auf seiner Tour unterwegs, aber man wird nie allein gelassen. In herausfordernden Situationen gibt es immer einen Hintergrunddienst für Rückfragen und Hilfestellungen. Eine PDL ist immer ansprechbar. Ab 16:00 Uhr gilt für eine Leitungskraft eine Rufbereitschaft bis morgens um 8:00 Uhr. Teammeetings finden in der Regel einmal monatlich, bei Bedarf auch zwei Mal im Monat statt.

Jeder für jeden

Wir wünschen uns von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie nach dem Motto „jeder für jeden“ denken und handeln. Im ambulanten Dienst muss man kreativ und eigenverantwortlich arbeiten und ein Teamplayer sein. Genau solche Persönlichkeiten brauchen wir.

Teamplayer bedeutet, vorausschauend zu denken und miteinander kollegial umzugehen. So bereitet der Abenddienst beim Kunden vor Ort idealerweise Arbeiten vor, damit es der Frühdienst einfacher hat, also beispielsweise die Wäsche für den nächsten Tag und neue Vorlagen herauslegen, Blutzucker und Insulin gut sichtbar bereitstellen, damit der folgende Dienst sich schnell und gut im Haushalt unserer Kundinnen und Kunden orientieren kann.

Auch in Sachen Dienstwagen herrscht Teamgeist: Die Smarts werden sauber und mit vollem Tank an die Kollegen übergeben.

Demenz-Wohngemeinschaft

Die Diakoniestationen Münster betreiben neben dem ambulanten Pflegedienst auch eine Demenz-Wohngemeinschaft mit zehn Mietern und eine Wohngemeinschaft für Menschen mit besonderem Hilfebedarf (beispielsweise aufgrund von Suchterkrankungen) mit acht Personen.

Intensive Einarbeitungszeiten sind uns auch hier wichtig. Jeder Tag ist anders, und wir helfen den Mitarbeitenden, sich darauf einzustellen. Bei uns lernt man Entschleunigung.

Ein weiteres Angebot ist das Servicewohnen: Hier gestalten wir im Rahmen eines Betreuungsvertrages den Alltag mit und für die Mieter.

Fragezeichen Icon Welche Dienstzeit- und Arbeitszeitmodelle gibt es?

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Bei rund 140 Mitarbeitenden haben wir fast genauso viele Dienstzeitmodelle – denn wir ermöglichen viele Wünsche.

Wir bieten auch sog. „Mütter-Touren“ mit späterem Tourbeginn an Wochentagen an, am Wochenende beginnt die Tour morgens ab 06:00 Uhr.

 „Hier wird vieles untereinander gut geregelt.“ (Tina Gausepohl, Teamleitung)

Die Dienstplanung legen wir vier Wochen im Voraus fest, jeweils zu Beginn des Vormonats. Wünsche für frei werden berücksichtigt. Und frei bleibt frei!

Fragezeichen Icon Was kann ich verdienen?

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Es wird nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR) vergütet.

Das Einstiegsgehalt einer Pflegefachkraft im ersten Jahr nach der Ausbildung beträgt monatlich 2.825,61 € zuzüglich Zeitzuschläge und Jahressonderzahlung. Es werden 13,0 Jahresgehälter gezahlt. Die Einstellung von neuem Personal erfolgt grundsätzlich unbefristet.

Fragezeichen Icon Welche Sach- und Sozialleistungen bietet mir das Unternehmen?

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Der Arbeitgeber schließt für jeden Mitarbeitenden eine Zusatzrente bei der KZVK Dortmund ab. Zusätzlich können Entgeltumwandlungen durchgeführt werden.

Daneben werden Beihilfen für Krankheits-, Geburts- und Todesfälle gewährt. Es wird ein Kinderzuschlag gezahlt.

Fragezeichen Icon Wie viele Urlaubstage bekomme ich?

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Wir haben eine 39-Stundenwoche auf Basis einer 6-Tage-Woche.

Pro Jahr werden in der 6-Tage-Woche 35 bzw 36 Urlaubstage gewährt. Hinzu kommen Zusatzurlaube.

Fragezeichen Icon Wie familienfreundlich ist das Unternehmen?

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Bei der Gestaltung der Dienstpläne gehen wir so weit wie möglich auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ein und berücksichtigen entsprechende Wünsche. So bieten wir beispielsweise eine sog. „Mütter-Tour“ mit späterem Dienstbeginn an Wochentagen an.

Übrigens: Frei bleibt frei – Mitarbeitende werden an freien Tagen nicht angerufen. Bei uns geht es sehr kollegial zu, und viele Kolleginnen und Kollegen sind bereit, auch mal kurzfristig einzuspringen.

„Mit drei kleinen Kindern und als Alleinerziehende gab es für mich hier gute Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu verbinden. Ich gebe die Bereitschaft zur Flexibilität gerne zurück.“ (Katja Schollmeier, Pflegefachkraft)

Fragezeichen Icon Welche unterstützenden Angebote bietet der Arbeitgeber, damit Mitarbeitende gut auf sich und ihre Gesundheit achten können?

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Aufeinander achten

Erkranken Mitarbeitende, so wird ihnen die nötige Zeit zur Regeneration gegeben. Nach sechs Wochen wird von der Krankenkasse ein Krankengeld gezahlt, welches von der Diakonie Münster bezuschusst wird.

Um als Pflegefachkraft gesund zu bleiben, sind insbesondere eine gute Ausstattung bei den Kundinnen und Kunden sowie ein persönlicher Schutz notwendig. Daher prüfen wir bei den Erstgesprächen mit den Patienten vor Ort, welche Hilfsmittel benötigt werden, veranlassen die Verordnung beim Hausarzt und beschaffen die Materialien entsprechend.

Auch wenn Impfungen im stationären Bereich gesetzlich nicht verpflichtend sind, übernehmen wir als Arbeitgeber die Kosten für Impfstoffe.

Starker Rücken

Eine Kinästhetik-Trainerin zeigt Mitarbeitenden vor Ort bei den Patienten Möglichkeiten zum rückenschonenden Arbeiten.

Unseren Mitarbeitenden stehen außerdem kostenlos Kaffee und Wasser zur Verfügung.

Gemeinsamkeiten leben

In der letzten Mitarbeiterbefragung haben die Mitarbeitenden bemängelt, dass wir zu wenig gemeinsam feiern. Das ändert sich jetzt! Als erstes wird es ein großes Sommerfest geben. Denn auch Feiern ist eine Form der Gesunderhaltung: Die Kolleginnen und Kollegen kommen in einem lockeren Rahmen zusammen und können sich über andere Dinge als den Arbeitsalltag austauschen.

Fragezeichen Icon Wie läuft die Ausbildung ab?

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Zu Beginn ihrer Ausbildung geht es darum, zu beobachten und einen Einblick in die Tätigkeit zu bekommen. Wir sind Gast bei unseren Kunden, und das vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern entsprechend.

Unter Beobachtung der Fachkräfte übernehmen unsere Schüler dann nach und nach mehr Aufgaben. Bei uns haben zehn Mitarbeiter die Qualifikation zur Praxisanleitung erlangt. Sie begleiten die Schülerinnen und Schüler im Betrieb und sorgen dafür, dass das in der Schule Erlernte in die Praxis umgesetzt werden kann.

Eine Ausbildungskoordinatorin kümmert sich um die internen und externen Praxiseinsätze, koordiniert Dienstpläne und ist Schnittstelle zwischen Betrieb und dem Fachseminar. Die Schüler lernen die Arbeit im ambulanten Pflegedienst kennen und haben Einsätze in unseren Wohngemeinschaften, im betreuten Wohnen sowie  externe Einsätze im evangelischen Krankenhaus.

Fragezeichen Icon Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

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Wir bezahlen

  • im ersten Ausbildungsjahr eine Ausbildungsvergütung in Höhe von 1.024,25 €,
  • im zweiten Ausbildungsjahr 1.096,76 € und
  • im dritten Ausbildungsjahr 1.217,60 €.

Fragezeichen Icon Wie stehen nach der Ausbildung die Chancen auf eine Übernahme?

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Auszubildende, die ihr Examen erfolgreich bestanden haben, haben gute Chancen bei der Diakonie Münster zu bleiben. Wir bieten Pflegefachkräften Stellen in unseren stationären Einrichtungen, im ambulanten Dienst und in unseren Wohngemeinschaften.

Fragezeichen Icon Wie unterstützt der Arbeitgeber meine berufliche Entwicklung?

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Es erfolgen mindestens alle zwei Jahre geregelte Mitarbeitergespräche, in denen Erwartungen und Ziele ausgetauscht werden. Ergeben sich hieraus Entwicklungsperspektiven, so werden diese schriftlich fixiert und umgesetzt. Die Reflexion der Leistungen erfolgt in den geregelten Mitarbeitergesprächen.

Wir bieten ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, in welchem interne Fortbildungen für alle Mitarbeitenden aus den verschiedenen Arbeitsbereichen angeboten werden. Die Kosten hierfür trägt der Arbeitgeber. Daneben gibt es ein Budget für externe Fortbildungen. Hierzu gehören beispielsweise Kinästhetikkurse für alle Mitarbeitenden, um Körperwahrnehmung zu schulen und auf ihre Gesundheit zu achten. Fortbildungswünsche werden miteinander besprochen und häufig ermöglicht. Der Fortbildungsplan steht im November eines Jahres fest.

Fragezeichen Icon Muss ich einer bestimmten Glaubensgemeinschaft angehören, um hier zu arbeiten?

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Nein. In der Grundordnung gibt es bestimmte Vorgaben, z. B. dass man sich nicht kirchenwidrig verhält. Leitungskräfte sollten eine christliche Konfession haben. In Ausnahmefällen kann man im Zuge einer Loyalitätsbekundung eine Einstellung ermöglichen.

Fragezeichen Icon Worauf ist der Arbeitgeber – worauf sind die Mitarbeitenden stolz?

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Wertschätzung, flexibles Arbeiten, Zusammengehörigkeitsgefühl!

 „Auf mein Team bin ich sehr stolz. Ich kann mich auf jeden von ihnen 100%ig verlassen.“ (Sabine Kern, Teamleitung Nord)

„Wir ermöglichen den Menschen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Das macht mich stolz.“ (Claudia Wahl, Palliativfachkraft)

 „Jeder, der in der Pflege arbeitet, kann stolz auf sich sein. Für mich ist das ein hoch wissenschaftlicher Beruf mit einer hohen gesellschaftlichen Relevanz.“ (Markus Simon, Teamleitung Mitte)

„Ich trage gerne Verantwortung und bin stolz darauf, dass man mir das zutraut. Denn Eigenverantwortung und Vertrauen werden hier groß geschrieben.“ (Editha Fischer-Reinders)

„Man bekommt immer Unterstützung, egal in welchen Bereichen. Auch wenn man alleine arbeitet, ist man nicht alleine.“ (Tina Gausepohl, Teamleitung)

 „Wir haben kürzlich bei einem Angehörigenabend gesagt bekommen, dass der Mutter einer Angehörigen etwas Besseres gar nicht hätte passieren können.“ (Editha Fischer-Reinders, Fachkraft in unserer Demenz-Wohngemeinschaft)

Kontaktdaten

Diakonie Münster – Diakoniestation GmbH
Wichernstraße 22
48147 Münster

Tel.: 0251 / 92 77 60 0
Fax.: 0251 / 92 77 60 20

E-Mail: diakoniestation@diakonie-muenster.de
Website: www.diakonie-muenster.de

Ansprechpartner

Susanne Middendorf (Gesamt-Pflegedienstleitung)
Tel.: 0251 / 92 77 60 0
E-Mail: s.middendorf@diakonie-muenster.de

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